Samstag, 20. Mai 2017

Kubanische Reispfanne mit gebratenen Bananen {Ein Gastbeitrag von Excuse me but it's my life}

Heute hab ich einen weiteren Gastblogger zu mir eingeladen!
Und zwar Krisi vom Blog Excuse me but it's my life.
Krisi ist Veganerin und dementsprechend sind all ihre Rezepte rein pflanzlicher Natur. Viele Menschen denken, dass Veganismus quälender Verzicht ist - Krisi zeigt, dass dem nicht so ist. Ich persönlich finde, dass die vegane Ernährung einen dazu ermutigt, neue Lebensmittel auszuprobieren. Wenn schließlich alle tierischen Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte, aber auch Honig wegfallen, muss man schließlich erfinderisch werden und neue Alternativen finden!

Das Rezept, welches Krisi uns heute mitgebracht hat, lässt beim Lesen des Titels mir schon das Wasser im Munde zusammenlaufen. Es gibt nämlich eine kubanische Reispfanne mit gebratenen Bananen!
-------------------------------
Hallo liebe Leser von “Probieren und Studieren”
Ich freue mich heute für euch zu kochen..Okay, leider kann ich nicht in echt für euch kochen, aber virtuell, und das ist doch auch schon was. Normalerweise findet ihr meine Rezepte auf meinen Blog Excusemebut (http://excusemebutitsmylife.blogspot.com) Dort koche und backe ich gesunde vegane Küche und ab und zu schreibe ich auch über Themen die mich beschäftigen. Aber heute unterstütze ich Patricia, die mit ihrem Praktikum viel zu tun hat und mich vor ein paar Wochen angefragt hat. Ich helfe natürlich gerne, es macht immer wieder Spaß Gast auf einen anderen Blog zu sein. Liebe Patricia, danke für deine Anfrage und dir weiterhin viel Erfolg im Praktikum.
Ich habe euch heute ein kubanisches Rezept mitgebracht. Leider war ich noch nie selbst in Kuba, aber nachdem ich eine kubanische Serie gesehen hatte, war ich so im Kuba-Fieber das ich das Internet nach kubanischen Gerichten durchstöbert habe. Da ich es gerne einfach und schlicht mag, ohne ewig in der Küche stehen zu müssen, hat mich sofort dieses Rezept angesprochen. Eine kubanische Curry – Reispfanne mit Erdnüssen und gebraten Bananen. Ich kann euch sagen, das Reisgericht ist alles andere als langweilig. Die Currypaste gibt dem Reis viel Geschmack, die Bananen mildern mit ihrer Süße die Schärfe des Currys und die Erdnüsse sorgen für herrlichen Crunch, oder auf gutdeutsch: Biss. 

Genug der Rede, hier ist das Rezept:
Kubanische Curryreispfanne mit Erdnüssen und gebratenen Bananen
(Für 4 Personen)
400 g Lauch
2 Knoblauchzehen, geschält
1 TL Öl oder etwas Wasser
60 g ungesalzene Erdnüsse
2 EL Currypaste (Ich verwende die rote von Alnatura)
350 g Parboiled Reis
800 ml Gemüsebrühe
1 EL Apfelessig
150 g (Soja-)Joghurt
Saft einer 1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer
3 Bananen
1 TL Kokosöl

Den Lauch putzen und in feine Ringe schneiden. Knoblauch pressen oder ebenfalls klein schneiden.
1 TL Öl oder etwas Wasser in einem großen Topf erhitzen und den Lauch darin kurz andünsten.
Knoblauch und Currypaste dazugeben und gut verrühren. Nun Reis den Reis hinzufügen und 2 – 3 Minuten unter rühren mitandünsten. 

Mit der Brühe und dem Apfelessig ablöschen und aufkochen lassen. Zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen. In den letzten Minuten aufpassend das der Reis nicht anbrennt, ansonsten etwas mehr Wasser dazugeben. Zum Schluss sollte aber kein Wasser mehr im Topf sein, sondern alles komplett vom Reis aufgezogen oder verdampft. 

Währenddessen den (Soja-)Joghurt mit dem Zitronensaft verrühren, nach eigenem Geschmack salzen und pfeffern und bis zur Weiterverarbeitung zu Seite stellen. 

Dann die Bananen schälen, vorsichtig halbieren und einen TL Kokosöl in einer Pfanne erhitzen.
Die Bananenhälften vorsichtig in die Pfanne legen und nach 2 – 4 Minuten wenden und von der anderen Seiten anbraten. 

Den Reis in eine große Schüssel oder auf einen Platte geben, die gebratenen Bananen vorsichtig darauf verteilen und mit den Erdnüssen bestreuen. Den (Soja-)Joghurt dazureichen und warm servieren. 
Ihr seht, das Rezept ist wirklich einfach und es benötigt nicht viele Zutaten. Ich verwende meistens Vollkornreis, aber für dieses Rezept finde ich Parboiled Reis besser. Ihr könnt auch normalen Reis kochen, aber dieser hat kaum mehr Nährwerte und deswegen greife ich zum Parboiled Reis. Dieser behält durch die spezielle Verarbeitung des Reises ca. 80% der Vitamine und Mineralien und der gekochte Reis ist zudem auch weniger klebrig als der weiße Reis.
 
So, das war es von mir. Wenn euch das Rezept gefällt, würde ich mich natürlich freuen, wenn ihr auch mal auf meiner Seite vorbeischaut. Vielleicht sieht, oder besser gesagt, liest man sich ja wieder.
Eure, 
Krisi
-------------------------------------
Vielen Dank Krisi, für das feine Rezept! :)

Samstag, 13. Mai 2017

Kohlrabi-Tomatensuppe mit Reis

Der Sommer steht vor der Tür und das heißt: Sonnengereifte Tomaten haben Saison! 🤗
(Ich koche dieses Süppchen aber auch gerne mal im Herbst/Winter/Frühling - dank passierter Tomaten ist dies ja möglich ;) Dazu gibt es Kohlrabi, etwas Möhre und als Beilage Basmati-Reis.
Für den ordentlichen *Wumms* im Geschmack sorgt mein heiß geliebtes Piri Piri Gewürz.
(Piri Piri ist eine portugiesische Chili-Sorte. Wer solches nicht hat, kann auch normale Chili nehmen, Cayenne Pfeffer oder ordentlich Paprikapulver).
Beim letzten Mal ist mir allerdings der Deckel vom Gewürz-Glas abgesprungen beim Würzen und ich hatte eine ziemlich ordentliche Prise Piri Piri in der Suppe :D War dann schon ziemlich scharf das Ganze. Aber wer sich die Suppe einbrockt, muss sie ja auch selber auslöffeln oder wie war das? ;)
Die Suppe habe ich schon unzählige Male gemacht. Wie beinahe alle Rezepte hier, geht auch das hier auch wieder schnell von der Hand. Die meiste Zeit macht nämlich der Herd die Arbeit!

Ich habe zwar keine Kinder, aber ich glaube, mit dieser Suppe könnte man denen gut Gemüse unterjubeln (sofern sie rot nicht schon unbedingt als Gemüse ansehen ;), da der Reis ja dieselbe Größe hat wie das geraspelte Gemüse (Karotten und Kohlrabi). Dafür lege ich aber nicht meine Hand in die Suppe ins Feuer.

vegan - viel Gemüse gut versteckt - laktosefrei - glutenfrei
 
Zutaten für 2-3 Portionen:
2 große Möhren
1 mittelgroßer Kohlrabi
1 Zwiebel
125 g Reis (bei mir Basmati)
400 g passierte Tomaten
Salz & Pfeffer
1 Msp Piri Piri - Gewürz
1 Msp Paprikapulver
1 Prise Zucker
Olivenöl

Zubereitung:
Möhren, Zwiebel und Kohlrabi schälen. Alles in einem Zerkleinerer fein häckseln lassen, alternativ die Möhren und den Kohlrabi mit einer Reibe rapseln und die Zwiebel fein hacken.
In einem Topf das Öl erhitzen und das Gemüse hinzufügen. Alles einige Minuten anschwitzen und mit den passierten Tomaten ablöschen. Die Suppe 15-20 Minuten köcheln lassen. Währenddessen den Reis in einem kleinen Topf kochen. 
Die Suppe mit Salz, Pfeffer, Zucker Paprikapulver und Piri Piri abschmecken. 
Den fertig gegarten Reis zur Suppe servieren.

Print Friendly Version of this pagePrint Get a PDF version of this webpagePDF

Diesen Monat ist der Kohlrabi außerdem Teil der Gemüseexpedition von Claretti vom Blog Tastesheriff!