Samstag, 29. April 2017

Einfaches One Pot Gericht: Gemüsereis mit Spargel und Parmesanhobel {Ein Gastbeitrag von Madam Rote Rübe}

Wie vor einiger Zeit angekündigt, habe ich mich in der momentan etwas stressigen Zeit für mich, um Gastblogger gekümmert - Damit sichergestellt ist, dass ihr weiterhin mit bunten, vegetarischen und leckeren Rezepten versorgt werdet! :)
Und das ist mit diesem Rezept definitiv sichergestellt! Wer könnte diesem lockeren Gemüsereis mit Spargel und allerlei Gemüsesorten wie Möhren, Erbsen und Paprika schon widerstehen? Also ich nicht! :) 

Heute ist Madam Rote Rübe bei mir zu Gast. Ihre Zusage hat mich sehr gefreut, lese ich ihren Blog schon seit langer Zeit und bin bei jedem Rezept immer wieder aufs Neue entzückt. Ihre Bilder machen direkt Lust sich in die Küche zu stellen und loszuwerkeln. Das Rezept-Reportoire reicht von herzhaften Gerichten über vollwertigen Kuchen (mit Dinkelmehl und Honig) bis hin zu herrlich bunten Salaten und den verschiedensten Aufstrichen. Und das alles vegetarisch und mit natürlichen Zutaten! 

Also, wer den Sigrids Blog Madame Rote Rübe noch nicht kennen sollte - Bitte direkt einen Besuch abstatten!

Hier gehts zu ihrem Blog

Übrigens: Vor gar nicht allzu langer Zeit habe ich hier bereits Ihre Grombeerwaffele nachgebacken und gebloggt!

Und jetzt überlasse ich das Wort Sigrid:

Weißer Reis - mochte Madam Rote Rübe als Kind schon nicht. Als kleines Mädchen wollte sie immer Kartoffeln und Nudeln essen, aber weißen Reis.... niemals.

"Er ist so fad, ohne Substanz..... Das ist nichts für mich," sagte sie, wenn man sie fragte, ob sie Reis gerne äße. Dann lernte sie Vollkorn-Reis kennen. Und was isst sie, wenn sie mal keine Lust auf Nudeln oder Kartoffeln hat? Richtig - Gemüse-Vollkorn-Reis. Oberlecker und schmackhaft - und obendrein benötigt sie nur einen Topf für das Gericht. Von Beginn bis zum Servieren ist es in 45 Minuten fertig und ebenso die Küche - blitzsauber.

Spielend schlüpft das One-Pot-Gericht hier in eine neue Rolle und zeigt sich mit Spargel und Parmesanspänen als ein gesuchtes Talent am Pfälzer Reishimmel. Ein Gang, der glücklich macht. Echt entspannend! Einfach nur etwas ganz Einfaches!

Während der Reis gart, schnibbelt Madam ruckzuck das Gemüse, und nach und nach springt es zu ihm ins heiße Bad. Leicht, bekömmlich und sehr zart - Gemüse in Bestform. Und die würzigen Parmesan-Späne sorgen obendrein für jede Menge Geschmack.

Nun, worin liegt der Unterschied zwischen den Reissorten?

Wie Wikepedia es so schön formuliert, entstehen, abhängig davon, welche und wie viele Verarbeitungsschritte am reifen Reis erfolgen, verschiedene Produkte:

"In einer Reismühle werden die Spelzen entfernt, die etwa 20 % des ursprünglichen Gewichtes ausmachen. Es verbleibt die eigentliche Reisfrucht, die aus Mehlkörper, Keimling und umgebendem Silberhäutchen besteht. Sie wird ungeschälter Reis, brauner Reis oder auch Cargoreis genannt, da der Reis meist in dieser Form exportiert wird. Als Naturreis kommt dieser Reis auch teilweise zum Verbrauch in den Handel. In der Küche wird er auch Vollkornreis genannt, da dem Reiskorn noch das Silberhäutchen und der Embryo anhaften. Dadurch ist der Vitamin-, Spurenelement- und Eiweißgehalt höher als bei den üblichen Reisprodukten.
Durch Schleifen werden Silberhäutchen und Keimling vom ungeschälten Reis entfernt. In dieser Form heißt der Reis geschliffener oder weißer Reis. Er ist wesentlich haltbarer als der fetthaltigere ungeschälte Reis, hat aber den größten Teil der Mineralstoffe und Vitamine verloren.
Der nach dem Schleifen raue, leicht Stärke ins Kochwasser abgebende und deswegen sehr klebrig kochende Reis wird durch Polieren geglättet. Dies geschieht trocken oder mit Wasser durch Reibung der Reiskörner aneinander. Das Produkt heißt polierter Reis.
Schnellkochender Reis ist vorgekochter und wieder getrockneter Reis." 


Zutaten für 2 Personen

Risi-e-bisi mit Spargel und Parmesanhobel


1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
140 g Vollkorn-Reis
280 ml Gemüsebrühe
250 g Spargel
100 g Erbsen, tiefgefroren
120 g Möhren
100 g roter Paprika
1/2 Bund Petersilie
Kräutersalz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
4 EL Parmesanspäne

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin andünsten. Den trockenen Reis hinzufügen und mitanschwitzen. Gemüsebrühe im Verhältnis 2:1 zum Reis hinzufügen, hier 280 ml. Es kann sein, dass gegen Ende der Garzeit noch etwas mehr Brühe nötig ist. Der Reis wird insgesamt 45 Minuten gegart.

Währenddessen Spargel gründlich schälen, holzige Enden abschneiden, den Spargel in 3 cm lange Stücke schneiden.

Möhren putzen und klein würfeln, ebenso den Paprika. Petersilie waschen, trockentupfen und feinwiegen.

Nach 30 Minuten Garzeit Spargelstücke dazugeben, nach weiteren 10 Minuten Möhrenwürfel, und kurz vor Ende der Garzeit Erbsen und Paprikawürfel hinzufügen.

Ganz zum Schluss die Petersilie darunterheben und das Reisgericht mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken und mit Parmesanspänen anrichten.

Tipp:
Ein Klecks zart schmelzender Butter auf dem Reis schmeckt köstlich.

Ich hoffe, ich habe deinen Geschmack getroffen. Übrigens, dieses einfache Reisgericht schmeckt ebenfalls wunderbar mit Brokkoli, Lauch, Bleichsellerie oder Babyspinat.

Frohes Mittagessen wünscht 
Madam Rote Rübe
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Sonntag, 23. April 2017

Kartoffelsalat mit Kichererbsen & Joghurt {Channa Kulcha}

Hat bei euch die Grill-Saison schon begonnen?
Bei uns dauert das noch etwas, aber um im Ernstfall gewappnet zu sein, habe ich schon mal ein Rezept für einen Beilagensalat ausgetüffelt. Es gibt Kartoffelsalat mit Kichererbsen und Joghurt (und ganz ohne Mayo)  
Das Rezept habe ich vor einiger Zeit in einer Zeitschrift gefunden unter dem Namen Channa Kulcha. Da wahrscheinlich nicht jeder was mit der Bezeichnung anfangen kann (ich auch nicht) habe ich das Gericht hier einfach Kartoffelsalat mit Kichererbsen und Joghurt genannt. Klingt weniger sensationell, aber aussagekräftiger 😉
Durch den Kreuzkümmel und Garam Masala sowie den Kichererbsen hat das Gericht hier auch defnitiv einen indischen Touch. Ich habe im Vorfeld das Rezept mal gegoogelt und herausgefunden, dass es viele Varianten von Channa Kulcha gibt - zumindestens gleicht kein Rezept dem anderen... 🤔 Die meisten Rezepte waren dabei auf indisch, aber immerhin konnte ich ein paar englische Übersetzungen finden.
Na ja, wie dem auch sei, dieser Kartoffelsalat mit Kichererbsen ist wirklich sehr lecker! Bei den Gewürzen rate ich euch, nach eurem eigenen Geschmack zu würzen. Kreuzkümmel ist nicht Jedermanns Sache, mit diesem Gewürz war ich auch etwas sparsamer. Von dem Garam Masala dagegen, habe ich etwas mehr hinein getan.
Und denkt dran: Nachwürzen geht immer!

Zutaten für vier Personen als Beilage:
ca. 400 g Kartoffeln 
1 Dose Kichererbsen (abgetropft)
 1 Zwiebel
etwas Zitronensaft
Salz & Pfeffer
Ingwer
1/2 TL Kreuzkümmel
Garam Masala (indisches Gewürz)
ca. 250 g Joghurt
1/2 kleiner Lauch (optional)

Zubereitung:
Zuerst die Kartoffeln schälen und im Salzwasser garen.
In einer kleinen Pfanne den Kreuzkümmel kurz anrösten.
Joghurt mit Zitronensaft, Kreuzkümmel und den weiteren Gewürzen verrühren und abschmecken.
Die Zwiebel abziehen, fein würfeln und in einer Pfanne mit wenig Öl anschwitzen, ebenso den Lauch.
Wenn die Kartoffeln gar sind, etwas auskühlen lassen und in Stücke schneiden. Kartoffeln mit den Zwiebeln und die Kichererbsen mischen. Zuletzt das Joghurt-Dressing untermischen.
Bis zum Servieren kaltstellen.
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Samstag, 15. April 2017

Möhren-Feta Pancakes {Haddu Möhrchen im Pancake versteckt?}

 Seit dem Spinat-Feta-Kaiserschmarrn vom Sommer bin Fan von herzhaften Pfannkuchen geworden! Mein nächster herzhafter Eierkuchen-Streich?  
 
Möhren-Feta Pancakes!
 
 Das Rezept für den Teig ist dasselbe wie das von dem Kaischmarrn. Auch hier kommt das Gemüse wieder direkt hinein, ebenso der Käse.
Beim Essen habe ich dann noch ein bisschen Frischkäse und Ahornsirup als Topping zugefügt. Ahornsirup zu einer herzhaften Speise klingt vielleicht etwas strange, aber es schmeckt! Falls ihr mir das nicht glauben wollt, müsst ihr es nur probieren ;-) 

(Entschuldigt übrigens bitte den Blaustich in den Bildern, das Licht war an dem Tag nicht so gut 🙄)

Das Rezept hier ist quasi eine Last Minute-Idee für den Oster-Brunch für Ostersonntag oder Ostermontag - Ist auf jeden Fall mal etwas anderes! 😉
eiweißreich -  sättigend - Pancakes mal herzhaft


Zutaten (für 1 große Portion):
70 g Mehl (bei mir Dinkel Typ 1050)
15 g zarte Haferflocken
1  Ei
1 Msp Backpulver
125 ml Mineralwasser
1 Prise Salz

1 mittelgroße Möhre, geraspelt
50 g Feta, zerbröselt

Dazu kann Frischkäse und Ahornsirup gereicht werden!

Zubereitung:
Für den Pfannkuchenteig das Ei trennen. Eiweiß in einem kleinen Gefäß steifschlagen mit einer Prise Salz. In einer weiteren Schüssel, die gerne etwas größer sein darf. Nun Mehl, Haferflocken, Mineralwasser, Backpulver und das Eigelb verquirlen. Den Eischnee mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben, ebenso die geraspelte Möhre und die Hälfte des zerbröselten Feta.
Eine große Pfanne mit etwas Rapsöl erhitzen. Den Teiges hineingießen (ich habe ein rundes Förmchen genommen, damit sie gleichmäßig rund sind #nurfüreuch) und kurz anbacken lassen. Zum Schluss mit dem restlichen Feta bestreuen und wer mag, kann dazu einen Frischkäse-Ahornsirup-Dip reichen.
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Viel Spaß mit dem Rezept und weiterhin frohe Ostertage! :)

Samstag, 8. April 2017

Veganes Pilz Masala mit Basmatireis

Wisst ihr was das beste an Champignons ist? Die haben eigentlich immer Saison!🙆
Meistens brate ich sie ganz schlicht mit Butter und Kräutersalz an und esse sie zu Spaghetti.
Aber als ich bei Krisi vom Blog Excuse me but it's my life dieses Mushroom Masala gesehen habe, musste ich dann doch mal etwas Neues ausprobieren 😉
Übrigens nicht zu verwechseln mit Marsala, einem Süßwein aus Sizilien 😄
 Ich habe die Kichererbsen allerdings weggelassen und etwas weniger Flüssigkeit genommen, da ich lieber sämige Saucen mag 😉
Dazu habe ich Basmatireis gegessen, aber es passen alle anderen Reissorten sicherlich genauso gut hierzu.

Auch mit dem Reis als Beilage ist es glutenfrei, jedoch sollte man darauf achten, dass das Garam Masala auch keine Spuren von Weizenstärke o.ä. enthält! Bei selbstgemachten Kräutermischungen kann man sich ja sicher sein, aber bei gekauften sollte man wirklich einen Blick auf das Etikett werfen, da auch komplett unnötige Zutaten wie Weizenstärke oder Palmöl enthalten sein können.
Würzig - noch sättigender wird es mit Kichererbsen - vegan - glutenfrei

Zutaten:
200 ml passierte Tomaten
150 g Champignons
1 Zwiebel
20 g Cashewnüsse (ungesalzen)
1 TL Garam Masala
Salz & Pfeffer (bei mir 1 Msp Cayenne-Pfeffer)
1 Msp. Paprikapulver
1/2 Tl geriebener Ingwer 

Dazu passt Basmatireis (pro Portion ca. 70 g Reis (Trockengewicht)

Zubereitung:
Die Cashewnüsse in etwas Wasser einweichen.
Die Zwiebel abziehen und ganz fein schneiden. In einer Pfanne etwas Rapsöl erhitzen und die Zwiebeln darin anbraten. Die Champignons grob putzen, in Scheiben schneiden und zu den Zwiebeln geben. Beides einige Minuten anbraten.
Währenddessen die Cashewnüsse mit den passierten Tomaten pürieren und die Zwiebeln und Champignons damit ablöschen. Das Ganze 10 Minuten köcheln lassen und zwischendurch etwas Wasser zufügen, falls es zu dick wird.
Mit Ingwer und den Gewürzen abschmecken.

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Dienstag, 4. April 2017

Bunte Honig-Rüben mit Cashewnuss zum Tag der Karotte!

Vor einigen Wochen gab es in Münster ein Blogger-Treffen. Wie es bei Foodbloggern zu erwarten ist, fand dieses Treffen in einem Restaurant statt 😉
An dem Abend haben wir uns erstmal etwas beschnuppert und rege ausgetauscht. Ich bin ja - gerade bei Leuten, die ich noch nicht gut kenne - eher zurückhaltend. Zum Glück waren die anderen Blogger aber gesprächiger als ich und es wurde noch ein lustiger Abend.
Ein paar Tage später hatten wir uns gemeinsam überlegt, ein Blogevent zu starten. Just for fun wollten wir alle an einem bestimmten Tag, Gerichte für ein bestimmtes Lebensmittel auftischen und auf unseren Blogs veröffentlichen. Wir haben uns irgendwann auf Möhren bzw. Karotten geeinigt, da heute am 4. April Tag der Karotte ist. Das passt sogar zum anstehenden Osterfest in knapp zwei Wochen 😉 Ich meine, was wäre ein Osterfest ohne Karottenkuchen?💁
Gut, einen Karottenkuchen habe ich heute nicht für euch parat, dafür seid ihr auf dem falschen Blog. Für Karottenkuchenrezepte bitte hier lang: Patces Patisserie 🙋
Aber man kann ja mit Karotten so viel anderes zaubern! Bei mir spielen die oft eine kleine Rolle in meinen Gerichten. Aber heute am Tag der Karotte müssen sie selbstverständlich die Hauptrolle spielen! Und zwar mit einer Honig-Glasur, im Ofen gegart und on top mit Cashewnüssen und Kräutern!

Hier sind alle BMO-Blogger (Blogger aus Münster & Osnabrück) aufgelistet, die dabei sind: 

Michael von SalzigSüßLecker
Julia von Naschen mit der Erdbeerqueen
Tina von Küchenmomente
Jenni von Jennisideenreich
Regina von Kochen aus Liebe 
Verena von Hand und Honig
Alex von SchokoladeFee 
Felix von Felix Kochbook 

Auf meinem Backblog Patces Patisserie habe ich heute übrigens ein Rezept für Carrot Cake Whoopie Pies :)
Schaut gerne mal vorbei!

Das Banner hat übrigens Maren von LittleLoveLetters designt. 

 vegetarisch (vegan: Ahornsirup statt Honig) - farbenfrohes Ofengericht mit wenig Aufwand gezaubert - leichtes Abendessen 
Zutaten für eine Portion:
Jeweils eine orangene, lilafarbende und gelbe Rübe
1/2 TL Honig
1 EL Olivenöl
Meersalz
Gartenkräuter (wie Petersilie, Kresse und Schnittlauch)
Ein paar Cashewnüsse

Zubereitung:
Zuerst den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Währenddessen die Rüben schälen und in etwas dickere Stifte schneiden. Alle Rüben in eine ofenfeste, längliche Auflaufform geben.
Olivenöl und Honig in einer kleinen Schüssel verrühren, über die Rüben geben und miteinander vermengen, sodass das Gemüse von der Marinade ummantelt ist. Zuletzt Meersalz und Cashewnüsse darüberstreuen und nochmals wenden. 
Im Ofen ca. 30 Minuten backen.

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