Donnerstag, 1. Dezember 2016

Gnocchi-Rosenkohl-Pfanne mit Pinienkernen [Ein Rezept für Gnocchi ohne Ei]

Mit Rosenkohl und mir ist das so eine Sache. Wir mögen uns nicht so wirklich. Einmal im Jahr kommt er dann aber doch auf den Tisch, weil mich in einem Moment das plötzliche Bedürfnis überkommt, Rosenkohl essen zu wollen. Damit mir das Putzen nicht schon die Lust auf das Vitamin C - reiche Gemüse vermiest, greife ich dann zur TK-Variante. Heißt ja sowieso, dass Rosenkohl erst nach dem ersten Frost schmeckt :D
Ganz schnöder gekochter Rosenkohl schmeckt allerdings auch nicht berauschend. Da muss schon ein bisschen Butter ran und Semmelbrösel. Dann funktioniert das schon ganz gut. So gut wie meine Mutter bekomme ich den aber nicht hin, denn bei uns gab es mal zuhause Rosenkohl, der so lecker zubereitet war! Ich muss nochmal nachfragen, wie der gemacht wurde ;)
Habt Ihr Tipps und Lieblingsrezepte mit Rosenkohl? 
Ich habe nämlich noch was im Tiefkühlfach... 
Aber jetzt genug vom Rosenkohl, ich glaube, den mögen viele nicht. Dann lieber weiter mit den Gnocchi! Die mögen schon viel mehr von uns oder? :)
Auf Gnocchi habe ich da schon öfters Lust drauf und habe die Tüte mit den fertigen auch schon im Supermarkt in den Händen gehalten, aber jedes Mal gucke ich in die Zutatenliste und sehe so viel Zusatzstoffe, die ich nicht im Essen haben will und die ich nicht vertrage. Also nehme ich mir vor, die Gnocchi selbst zu machen, denn wisst Ihr was? Auch das ist gar nicht schwer: Kartoffeln kochen, zerstampfen, würzen, Mehl und Stärke dazu und den Teig zu einer Rolle formen, Scheiben abschneiden, ein netten Gabelaufdruck obendrauf und ab damit ins kochende Wasser! Nach zwei drei Minütchen schwimmen sie schon oben und können abgeschöpft werden!

Zutaten für 2 Portionen
Für die Gnocchi (nach einem Rezept von hier)
300 g Kartoffeln
50 g Dinkelmehl Typ 630
30 g Speisestärke
1/2 TL Salz
Pfeffer
1 Msp Muskat

Außerdem:
300 g Rosenkohl
1 EL Butter
Semmelbrösel
2 EL Pinienkerne (geröstet) 
1 EL Petersilie

Zubereitung: 
Für die Gnocchi die Kartoffeln schälen und im kochenden Salzwasser ca. 15- 18Minuten garen (variiert je nach Größe). Das Kochwasser abgießen, die Kartoffeln zerstampfen und etwas auskühlen lassen. Gewürze zufügen, ebenso Mehl und Stärke. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten und zu zwei Rollen formen. Mit einem Küchenmesser ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Eine Gabel in Mehl tauchen und den Gnocchi das typische Muster verpassen:
Erneut Wasser zum Kochen bringen mit wenig Salz und die Gnocchi in drei Fuhren jeweils für ca. 2 Minuten garen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einer Schöpfkelle herausholen und auf einem Teller verteilen. Lasst sie bloß nicht zu lange drin, dann könnten sie zerfallen! Nicht das ich aus Erfahrungen spreche, aber mir ist das vor einiger Zeit mal passiert ;D

Den Rosenkohl in der Mikrowelle oder im Kochtopf an Packungsanleitung garen. In einer großen Pfanne die Butter zerlassen und die Gnocchi darin einige Minuten anbraten. Den Rosenkohl hinzufügen, ebenso die Semmelbrösel. Falls nötig abschmecken und nachwürzen.
Alles auf zwei Teller verteilen und mit gerösteten Pinienkernen und Petersilie bestreuen. 

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Dienstag, 29. November 2016

Süßkartoffel-Mais-Eintopf mit Kokosmilch & Curry

Mit dem Herbst- und Winterzeit zieht auch wieder die Eintopf-Zeit ein. Auch wenn ich einem guten Gemüseeintopf mit Kartoffeln zu schätzen weiß...ein bisschen Abwechslung muss dennoch sein 😉
 Und da ich eigentlich immer eine Süßkartoffel daheim habe und noch etwas Mais und Kokosmilch im Kühlschrank herumfliegen hatte, habe ich kurzerhand alles zusammengeworfen und geschaut, was dabei herauskommt. 
Und was soll man dazu sagen. Geht super schnell, super einfach und wärmt von innen!
Süßkartoffel-Mais-Eintopf mit Kokosmilch & Curry
Zutaten:
1 mittelgroße Süßkartoffel
1 Zwiebel
150 g Mais
2 EL Kokosmilch
ca. 300 ml Wasser + 1 TL Gemüsebrühe
½ TL Curry

Zubereitung:
Zuerst die Süßkartoffel schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel abziehen und fein würfeln. Diese in einem Topf mit etwas Öl anschwitzen, dann die Süßkartoffelwürfel hinzufügen und ebenfalls anbraten für ca. 3 Minuten.
Mit der Kokosmilch und der Gemüsebrühe ablöschen. Alles bei mittlerer Hitze ca. 8 Minuten köcheln lassen, bis die Süßkartoffel gar ist.
Zum Schluss den Mais hinzufügen (falls es der aus der Konserve ist, vorher abtropfen lassen) und für weitere 1-2 Minuten darin ziehen lassen.
Alles mit Curry würzen und auf einem Teller anrichten! 


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Donnerstag, 24. November 2016

Kürbis-Tomaten-Nudelauflauf

Heute habe ich mal eine neue Kombi mit meinem liebsten Herbstgemüse ausprobiert: Kürbis-Tomate
Dazu gibt es Nudeln, die Lieblings-Sättigungsbeilage des Studenten ;)
Diese werden ganz normal gekocht. Die Tomaten dienen als Sauce, darin werden die Nudeln und der im Ofen vorgegarte Hokkaidokürbis gewendet. Zum Schluss kommt noch etwas Mozzarella obendrüber und dann geht's für knackige 15 Minuten in den Ofen.
Zutaten für eine kleine Auflaufform:
100 g Nudeln
150 g Hokkaido-Kürbis (gewürfelt)
2-3 EL Olivenöl
200 ml passierte Tomaten
1 Zwiebel 
1/2 EL Speisestärke
Salz & Pfeffer
 Italienische Kräuter (Majoran, Oregano, Basilikum)
80 g Mozarella (in Scheiben geschnitten) 

Zubereitung:
Zuerst den Hokkaidokürbis waschen und in kleine Stücke schneiden. In der kleinen Auflaufform mit Olivenöl und etwas Kräutersalz vermischen und bei 200°C ca. 15-20 Minuten garen.
Währenddessen die Nudeln al dente kochen.
In einem weiteren Topf eine Zwiebel in wenig Olivenöl anschwitzen und mit den passierten Tomaten ablöschen. Einige Minuten köcheln lassen, dann die Speisestärke zufügen. Die Sauce einmal hochkochen lassen, sodass die Stärke alles bindet.
Die gegarten Nudeln unter die Sauce heben, ebenso die italienischen Kräuter, Salz und Pfeffer. Den gegarten Kürbis aus dem Ofen ebenfalls unterheben.
 Alles in die Auflaufform geben, Mozarella obendrauf legen und bei 200° C für 10 Minuten überbacken. 

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Sonntag, 20. November 2016

Laugenknödel mit Champignons

Mit den Knödeln ist das bei uns zuhause so wie mit den Spätzle. Seit wir die einmal selbst gemacht haben, kommen die gekauften nicht mehr auf den Tisch.
Bisher hatte ich aber immer nur normale Semmelknödel aus altbackenem Weißbrot hergestellt. Vor einiger Zeit habe ich dann in meiner Studentenküche Laugenknöde/Brezelknödel ausprobiert, die aber leider gar nichts geworden sind. 
Danach hatte ich dann erstmal keine Lust mehr auf Knödel-Experimente (keine richtige Lust zum Kochen, kaum Zeit,...Ihr kennt die üblichen Ausreden ;)
Vor kurzem hab ich aber noch Laugenbrezel vom Vortag übrig gehabt und da mir keine andere Verwertungsmöglichkeit in den Sinn kam, habe ich mich nochmal an diese Laugenknödel herangewagt. Dieses Mal nach einem Rezept von Lecker Lezmi.
Dieses Rezept hat prima funktioniert! Ein Bild vom Endergebnis hab ich meiner Familie geschickt und ich werde beim nächsten Heimatbesuch wahrscheinlich eben dieses Rezept nochmal für sie zubereiten müssen ;) #selbstschuld
 Im Gegensatz zu den mir bekannten Knödelrezepten kommt hier auch kein zusätzliches Mehl hinein, nur das Laugengebäck selbst. 
Die Zutaten sind wie die Zubereitung auch, sehr überschaubar: Milch, Ei, Zwiebel, Kräuter und Salz & Pfeffer.

Klassisch gehört zu Knödeln ja immer ein gutes Stück Fleisch. Da ich statt Fleisch lieber eine gute Gemüsebeilage habe, habe ich mir vom Markt noch schnell ein paar Champignons geholt, in Butter angebraten und zu Knödeln serviert.
Absolutes Soulfood! :) 
Zutaten für 6 Laugenknödel:
350 g Laugengebäck (Brezel, Laugenstange oder Laugenbrötchen) vom Vortag
1 Zwiebel
1 Ei
200 ml Vollmilch
3 EL gehackte Petersilie
Salz & Pfeffer

150 g Champignons
1 1/2 TL  Butter
Kräutersalz & Pfeffer
gehackte Kräuter (optional)

Zubereitung:
Zuerst das Laugengebäck in kleine Stücke schneiden. Die Stücken in eine große Schüssel geben. Milch und Ei verrühren und über die die Brotwürfel gießen.
Die Zwiebel abziehen und in feine Würfel schneiden. In einer Pfanne etwas Rapsöl erhitzen und die Zwiebel darin glasig andünsten. Anschließend zu den Brot-Milch-Eier-Gemisch geben, Salz und Pfeffer zufügen und alles mit den Händen verkneten. Die Masse 10-15 Minuten ruhen lassen.
Danach aus der Masse 6 gleichgroße Portionen abstechen und diese jeweils zu Knödeln formen.
Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen (oder einen kleinen Topf und die Knödel dann in zwei Durchgängen garen). Sobald es hochkocht, Salz zufügen und die Knödel vorsichtig hinein plumpsen lassen. Die Brezelknöde für 15 Minuten bei mittlerer Hitze garen.

Währenddessen kann die Beilage vorbereitet werden. Dafür die Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Champignons grob säubern und in Scheiben schneiden. Die Champignons in der Pfanne ca. 5-7 Minuten anbraten, bis sie gebräunt und leicht zusammen geschrumpft sind.
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